Das bin ich - Annie Mae Gold

Aufgewachsen in der ältesten Stadt Deutschlands, habe ich schon in frühen Jahren meine Leidenschaft für das Schreiben entdeckt. Ob kleine Kurzgeschichten oder selbst erfundene Märchen, ich hatte schon damals viel Fantasie beim Verfassen von Texten. Immer wieder zieht es mich in die Welt hinaus. Ich lasse mich gerne von Menschen, anderen Kulturen und den unterschiedlichsten Geschichten inspirieren. Vor allem bei der Frage "Wie wird die Zukunft aussehen?" wollte ich ein Szenario schaffen, welches schon lange in meinem Geiste umherschwirrte. Das habe ich mit meinem Debütroman "Taintless - Blindes Vertrauen" umgesetzt. Wenn ich nicht gerade Stift und Papier zur Hand habe, ist meine Hundedame im Fokus meiner Aufmerksamkeit. Außerdem liebe ich es zu backen – diese Leidenschaft liegt mir wohl einfach im Blut, denn mein Großvater war Bäcker- und Konditormeister. Mit einem Augenzwinkern muss ich allerdings anmerken, dass meine Großmutter sogar noch ein kleines bisschen talentierter war als er - und das ganz ohne den Meisterbrief. 

 


Fragen & Antworten

Geburtstag:

Geboren wurde ich an einem Freitag. 

  

Sternzeichen:

Wassermann. Und im chinesischen Tierkreiszeichen bin ich eine Ratte, was ich ziemlich fies finde, weil ich Ratten nicht leiden kann. 

 

Augenfarbe:

Grün

 

Haarfarbe:

Blond

 

Hobbys:

Das Schreiben! Außerdem mache ich regelmäßig Pilates, liebe meinen Hund, backe unheimlich gerne, mache Handarbeit und probiere auch neue Dinge, um herauszufinden, ob ich die Liste meiner Hobbys hier und da noch erweitern kann. 

 

Lieblingsgetränk:

Tee

 

Lieblingstier:

Bis auf Insekten, Ratten und Makaken mag ich so ziemlich alle Tiere.

 

Lieblingspflanze:

Ziemlich klischeehaft: Rosen! Sie erblühen wieder und wieder bis in den tiefsten Herbst. Sie wissen sich zu verteidigen, duften lieblich und sehen dabei auch noch wunderschön aus. Außerdem erinnern sie mich an einen Menschen, den ich seit meiner Geburt kannte und den ich jeden Tag vermisse! 

 

Lieblingsschreibgerät:

Mein Laptop

 

Lieblingsschreibfarbe:

Schwarz und Rosa 

 

Lieblingstageszeit:

Nachts!

 

Lieblingsbuch:

Ich bevorzuge kein bestimmtes Genre beim Lesen. An machen Tagen lese ich dystopische Romane, an anderen Tagen Cozy Crimes, Horror, Liebesromane, Jugendbücher oder Krimis.  Aber es gibt so viele geniale Bücher und so viele unglaubliche Schriftsteller, dass es mir schwerfällt zu sagen, welches ich als Lieblingsbuch betiteln möchte. Das wechselt täglich, manchmal stündlich. Es kommt auf meine Stimmung und meine momentane Lebenssituation an. 

 

Lieblingsessen:

Der Apfelkuchen nach dem Rezept meiner Oma, die Nussecken, die meine Mama immer in der Weihnachtszeit backt, die Zimtwaffeln von meiner besten Freundin und fast alles aus dem asiatischen Raum.

  

Mein schönster Urlaub war ...

... in Paris! 

 

Meine Kraftquelle:

Meine Familie. Meine Freunde. Meine Hundedame. Meine eigenen vier Wände. Lesen. Musik. Meine Arbeit. Das Schreiben.

  

Den meisten Spaß am Schreiben habe ich ... 

... wenn ich von der Story gefangen genommen werde. So völlig in die Geschichte eintauchen und plötzlich ganz woanders zu sein, ist ein großartiges Gefühl - und ein magischer Punkt beim Schreiben. Wird man von der Story nämlich aufgesaugt, schreibt sich das Buch auf geisterhafte Weise (fast) wie von  selbst.

 

Würde ich mit meinen Figuren tauschen? 

Auf gar keinen Fall! Die Welt in der "Taintless" spielt ist ziemlich grausam und ich mute meinen Protagonisten doch recht viel zu.

 

Wie lange habe ich eigentlich für "Taintless - Blindes Vertrauen" gebraucht?

Diese Frage kann ich nicht pauschal beantworten, denn als mir die Idee zu "Taintless" durch den Kopf spukte, habe ich mich nicht sofort hingesetzt und mit dem Schreiben begonnen. Stattdessen wartete ich darauf, dass sich die Story wieder verflüchtigte - aber das Thema ließ mich einfach nicht mehr los. Summer hatte mich ausgewählt, um ihre Geschichte zu erzählen. Ich habe mich regelrecht von ihr verfolgt gefühlt. Und dann, drei Jahre später, hatte sie mich soweit: Ich krempelte die Ärmel hoch, packte den Laptop aus, begann zu schreiben - und ich liebte es! Insgesamt nahm ich mir zwei Monate, um die Geschichte und die Figuren zu kreieren, und weitere acht Monate, um alles niederzuschreiben. Und dann war es fertig - zumindest dachte ich das in diesem einen naiven Moment. Ich musste nämlich noch lernen, dass "fertig" nicht gleich fertig bedeutet. Aber in diesem einen Moment dachte ich eben, dass es vollendet sei. Ich druckte es also aus, las es noch einmal durch, applaudierte mir selbst und brachte den Stapel Papier mit vor Stolz geschwellter Brust und einem seligen Grinsen im Gesicht hinauf auf den Dachboden. Dort sollte er für immer liegen bleiben. Und eigentlich wäre hier auch das Ende der Story gewesen ...

Gäbe es da nicht Marion, meine beste Freundin. Sie wollte es lesen. und damit fing alles an. Sie war die allererste Leserin und der allererste Fan. Mit ihrer Zuversicht wuchs auch meine. Als ich dann eines Morgens die Augen aufschlug, wusste ich, was zu tun war: Das Buch wollte mehr als bloß auf dem Dachboden verstauben. Es wollte hinaus in die Welt. Also tat ich alles, was getan werden musste, um schließlich ein gedrucktes Buch in Verlagsqualität in den Händen halten zu können. 

Von der Vollendung des Manuskriptes, bis zu dem Tag, an dem ich "Taintless" als fertiges Buch in den Händen hielt, vergingen schätzungsweise nochmal eineinhalb Jahre. 

 

Meine Leidenschaft für das Schreiben entdeckte ich ...

... schon in frühen Jahren. Ich schrieb kleine Kurzgeschichten oder selbst erfundene Märchen, aber niemals ein Buch von 488 Seiten. Die Idee zu "Taintless" hatte ich 2012 - und ich war völlig begeistert und hingerissen von der Story! Ich liebe es, wenn sich die Handlung in eine Richtung verändert die man so nicht vorhergesehen hat. Ich mag starke Charaktere, ein bisschen Grusel, dramatische Wendungen, gute Lieblingsgeschichten und Themen, die zum Nachdenken anregen. 

 

Ehe ich mit einer neuen Geschichte beginne ...

... plane ich lange. Erst wenn die Kapitel ganz grob stehen, schreibe ich los. Und ich denke eigentlich ununterbrochen darüber nach. In meinem Kopf führe ich Dialog zwischen den Protagonisten und denke über die Verbesserung der Stoyline nach. 

 

Wie erfinde ich meine Protagonisten?

Sie stellen sich mir vor, dann lernen wir uns kennen. Sie sind irgendwie immer da und ich versuche sie, so gut wie ich nur kann, auf Papier zu bringen und zum Leben zu erwecken. 

 

Mein persönliches Lebensmotto?

Das Leben verläuft niemals wie ich es plane. Vermutlich wird es das auch nie. Daher habe ich für mich gelernt das Leben anzunehmen wie es kommt und auch inmitten eines Sturmes zu tanzen und vor allem zu lachen :-) 

 

Kritik ist ... 

... nützlich! Ich nehme konstruktive Kritik immer an. Alles andere ist Lästern oder einfach nur gemein sein. Und das verrät tatsächlich mehr über den Menschen, der die fiesen Sachen sagt, als über denjenigen, der mit den Kommentaren getroffen werden soll! Zur konstruktiven Kritik kann ich sagen: Ich nehme es an und mache etwas draus. Denn sie ist das Beste, was einem passieren kann! Durch Kritik werden wir besser. Das hat mir mein Papa schon früh beigebracht. Er hat mir immer gesagt, dass ich jemanden, den ich nicht leiden kann, oder mit dem ich nicht arbeiten will, niemals kritisieren darf. Denn Kritik bringt die Menschen weiter, macht sie besser und stärker. Das habe ich auch wieder bei dem Buchprojekt " Taintless" gesehen. "Taintless" wurde von meinen Testlesern und meiner Lektorin kritisiert. Dadurch wurde das Buch so viel besser! Ich bin sehr dankbar dafür! 

 

"Taintless" gibt dem Leser?

Unterhaltung! Und es entführt für ein paar Stunden aus dem Alltag. 

Darauf dürfen sich meine Leser in Zukunft freuen:

Auf den zweiten Teil von "Taintless". Und natürlich auf den dritten Teil, das große Finale. Ich liebe die Story und den Ausgang der Trilogie. Momentan schreibe ich gerade an einem neuen Projekt in einem völlig anderen Genre. Es wird nicht wieder ein dystopischer Liebesroman. Seid gespannt.   

 

Ende (vorerst)